FORMGEBER VON FORMAT: DIE ARCHITEKTEN

Je­dem Ge­bäu­de in en­ger Ab­stim­mung mit dem Bau­herrn sei­nen ganz be­son­de­ren Cha­rak­ter ver­lei­hen und da­bei doch stets die ei­ge­ne Hand­schrift wah­ren – im Span­nungs­ver­hält­nis zwi­schen die­sen For­de­run­gen spielt das Bü­ro Klef­fel Pa­pay Warncke Ar­chi­tek­ten Part­ner­schaft sei­ne Stär­ke aus. Im Kern des Ent­wurfs steht da­bei für das in­ter­na­tio­nal tä­ti­ge Ham­bur­ger Team stets der Nut­zen und der Ort, das Ge­bäu­de bil­det sich ge­ra­de­zu aus die­sen Fak­to­ren her­aus.

Doch ob­wohl sich Klef­fel Pa­pay Warncke da­mit der Ar­chi­tek­tur­phi­lo­so­phie der Mo­der­ne ver­pflich­tet füh­len, zeu­gen ih­re Ent­wür­fe von ei­ner lie­be­vol­len, ge­ra­de­zu zart­füh­len­den An­nä­he­rung an das je­wei­li­ge Bau­werk. Re­duk­ti­on ist hier kein ge­stal­te­ri­scher Selbst­zweck, son­dern wird ein­ge­setzt, um die Stär­ke der über­ge­ord­ne­ten Form zu be­to­nen.

Und nie schlägt sie zu nüch­ter­nem Mi­ni­ma­lis­mus um, ganz im Ge­gen­teil: Die Lie­be zum De­tail, zur ver­hal­te­nen, cha­rak­ter­vol­len Spra­che des Ma­te­ri­als, sie macht die sug­ges­ti­ve Qua­li­tät ei­nes Bau­werks aus und bil­det den Kon­trast zur küh­len An­mu­tung der mo­der­nen For­men­spra­che. Un­sen­ti­men­tal, doch sen­si­bel, so lässt sich der An­satz von Klef­fel Pa­pay Warncke auf den kleins­ten ge­mein­sa­men Nen­ner brin­gen – und dank die­ser Phi­lo­so­phie hat es das Ham­bur­ger Bü­ro mit sei­nen Bü­ro- und Ge­schäfts­ge­bäu­den, mit Wohn- wie auch Kul­tur­bau­ten zu in­ter­na­tio­na­lem Re­nom­mee ge­bracht.