MARKANTE MODERNE: DAS GEBÄUDE

In ei­nem En­sem­ble wie dem Neu­en Wall muss sich ein Ge­bäu­de ins Ge­samt­bild ein­fü­gen, oh­ne auf be­ton­te Qua­li­tä­ten zu ver­zich­ten. Es soll­te han­sea­ti­sches Un­der­state­ment de­mons­trie­ren und doch ganz ei­ge­nen Cha­rak­ter be­wei­sen. Ei­ne Her­aus­for­de­rung. Das Ar­chi­tek­tur­bü­ro Klef­fel Pa­pay Warncke hat sich die­ser Auf­ga­be ge­stellt. Der groß­zü­gi­ge Ein­satz von Glas ver­leiht dem Pro­jekt 63GRAD ei­ne lich­te und leich­te Qua­li­tät, die Ver­wen­dung von Na­tur­sand­stein gibt ihm Ge­wicht und dämpft die küh­le Wir­kung des Gla­ses ins Aus­ge­wo­gen - Har­mo­ni­sche.

Auch wenn die Glie­de­rung der Fas­sa­de von ei­ner no­blen Zu­rück­hal­tung zeugt, stellt sich doch beim Be­trach­ter kei­nes­wegs der Ein­druck all­zu gro­ßer Sach­lich­keit ein. Im Ge­gen­teil: Sacht an­ge­schräg­te Lai­bun­gen und vor­sprin­gen­de Rah­men­ele­men­te aus elo­xier­tem Alu­mi­ni­um sor­gen für ei­nen reiz­vol­len und le­ben­di­gen Rhyth­mus.